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30 Millionen Euro Schadensersatz gefordert

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11.02.2012

PIP-Implantate 30 Millionen Euro Schadensersatz gefordert

Mehr als 100 deutsche Patientinnen haben sich gemeldet.

München – Wegen der Verwendung minderwertiger Brustimplantate der französischen Firma Poly Implant Prothèse (PIP) bereitet eine Münchner Kanzlei Schadensersatzklagen von insgesamt 30 Millionen Euro vor. Es hätten sich bereits mehr als 100 deutsche Patientinnen bei ihm gemeldet, sagte Rechtsanwalt Michael Graf von der Kanzlei Patientenanwalt AG dem Nachrichtenmagazin “Focus”.

Beim Landgericht Karlsruhe hatte er bereits Ende Januar die erste Klage mit einem Streitwert von 100.000 Euro eingereicht. Die Implantate von PIP stehen im Verdacht, gesundheitsgefährdend zu sein und schneller zu platzen. Die Firma hatte für die Kissen minderwertiges Industriesilikon verwendet.

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