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Polizei

© Alexander Blum / gemeinfrei

29.03.2016

Bericht 250 Verstärkungskräfte für Brennpunkt-Polizeipräsidien in NRW

Mittelfristig will Jäger 500 zusätzliche Polizisten auf die Straße schicken.

Düsseldorf – Die gefährlichsten Städte in Nordrhein-Westfalen sind Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen und Köln. Das geht aus einem noch unveröffentlichten Bericht des NRW-Innenministeriums an die Mitglieder des Innenausschusses hervor, der der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe) vorliegt.

Nach der Kölner Chaos-Silvesternacht hatte die Landesregierung zusätzliche Kräfte für die schlimmsten Kriminalitätsbrennpunkte in NRW versprochen. In dem Bericht gibt NRW-Innenminister Ralf Jäger nun die Verteilung der Verstärkungskräfte bekannt: „Auswahlkriterium“ war demnach „die Kriminalitätshäufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) der Straßen- und Eigentumskriminalität (ohne Laden- und Fahrraddiebstahl).“

Mittelfristig will Jäger in den genannten Brennpunkt-Polizieipräsidien 500 zusätzliche Polizisten auf die Straße schicken. Es gibt derzeit aber nicht genügend ausgebildete Kräfte. Für den Übergang hat der Minister deshalb jetzt 250 neue Stellen für nicht-polizeiliche Kräfte geschaffen. Sie sollen in den Brennpunkt-Präsidien die regulären Polizisten von Verwaltungsaufgaben entlasten.

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