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Syrien Krieg Homs

© Bo yaser / CC BY-SA 3.0

20.09.2014

Maaßen 24 Minderjährige aus Deutschland im Dschihad

Fünf seien inzwischen mit Kampferfahrung nach Deutschland zurückgekehrt.

Düsseldorf – Unter den radikalisierten Islamisten, die aus Deutschland in den Dschihad zogen, befinden sich auch Kinder und Jugendliche. „Nach unseren Erkenntnissen sind mindestens 24 Minderjährige nach Syrien und in den Irak ausgereist“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungschef, Hans-Georg Maaßen, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Der jüngste sei 13 Jahre alt.

„Vier minderjährige Frauen reisten mit der romantischen Vorstellung einer Dschihad-Ehe aus und haben junge Männer geheiratet, die sie als Kämpfer übers Internet kennengelernt hatten“, berichtete Maaßen. Die jungen Leute seien verblendet und wüssten nicht, was auf sie zukomme. Fünf Minderjährige seien inzwischen mit Kampferfahrung nach Deutschland zurückgekehrt, teilte Maaßen mit.

Polizei und Verfassungsschutzbehören hätten sämtliche ausgereisten Minderjährigen nicht gekannt. „Wir erfuhren von manchen erst durch nachrichtendienstlichen Erkenntnisse von Partnerdiensten oder weil Eltern ihre Kinder als vermisst meldeten“, erläuterte Maaßen.

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