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Thomas Schaaf

© Pressefoto Ulmer, über dts Nachrichtenagentur

18.06.2013

1. Bundesliga Werder Bremen verteidigt Trennung von Schaaf

„Dutt bringt das mit, was wir jetzt benötigen.“

Bremen – Der Geschäftsführer von Werder Bremen, Thomas Eichin, hat die Trennung von Trainer Thomas Schaaf verteidigt. „Es war für Thomas Schaaf ein riesiger Kraftakt, dass wir die Klasse gehalten haben, weil es eine extrem gefährliche Situation für den Verein war. Dann haben wir gemeinsam entschieden, was für Werder sowie die handelnden Personen optimal ist. Deshalb war auch das keine Flucht, sondern die Erkenntnis, dass eine Trennung das Beste ist“, sagte Eichin der „Welt“.

„Es ist gut, dass jetzt alle wieder etwas geerdet wurden und für weniger dankbar sind. Werder muss jedoch weg von diesem Champions-League Gedanken. Das Denken, dass du weit oben bist und mit den Großen mithalten willst. Wir müssen einen Schritt zurückgehen, um wieder zwei Schritte nach vorn zu kommen.“

Co-Geschäftsführer Klaus Filbry sagte in dem Doppelinterview, das wirtschaftliche Minus werde geringer ausfallen als im vergangen Jahr (14 Millionen Euro). Berichten über einen Verkauf von Elia und Arnautovic wegen finanzieller Zwänge widersprach er: „Das stimmt nicht. Wir sind voll handlungsfähig.“ Eine Lehre aus der vergangenen Saison sei, dass die Mannschaft an der einen oder anderen Stelle mehr Erfahrung benötige.

Eichin sagte dazu: „Mit unserem Budget sind wir in der Lage, eine Mannschaft zu bauen, die mehr erreichen kann als die in der vergangenen Saison. Ich fühle mich daher nicht beschränkt.“

Von neuen Trainer schwärmte Eichin: „Dutt bringt das mit, was wir jetzt benötigen. Er steht dafür, junge Spieler einzubauen, und er ist ein Taktikfuchs, der aus einem Team das Beste heraus holt. Sein Auftreten ist erstklassig, er kann den modernen Fußball hervorragend vermitteln. Zusätzlich ist Dutt aus seiner Zeit in Freiburg gewohnt, nicht nur mit Superstars zu arbeiten, sondern mit dem, was vorhanden ist. Er hat Spaß daran, unbekannte Spieler groß heraus zu bringen.“

Eichin kommt zu dem Schluss: „Werder ist immer noch eine richtig große Nummer.“

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