ZeitschriftenZeitschriften ein absteigendes Medium?

Print-Produkte sind auf dem absterbenden Ast? Ist es wirklich so, dass Zeitungen, Zeitschriften oder Fachmagazine bei den Lesern und Anzeigenkunden uninteressant sind?

Zeitschriften ein absteigendes Medium?

Im Zusammenhang mit Zeitungen, Zeitschriften und Printprodukten steht man vielmehr vor einem intensiven Wandel. Begriffe wie Crossmediale Verknüpfung tauchen hier immer häufiger auf. Das bedeutet, dass Redaktionen und Verlage ihre klassischen Publikationen mit dem Internet verbinden, damit man Leser aus allen Bereichen der Medien ansprechen kann.

Die Vielfalt der Zielgruppen ist es letztlich, die für mögliche die Publikationen finanzierende Anzeigenkunden wieder interessant werden kann. Allerdings muss man sich in diesem Zusammenhang von der klassischen Anzeigenform verabschieden – wenngleich diese sicherlich nicht ganz aussterben wird. Denn es gibt nach wie vor Leser, die auf die normalen Anzeigen schauen und diese für sich zur Kenntnis nehmen.

Journalisten und PR-Redakteure müssen verstärkt umdenken und für unterschiedliche Medien recherchieren und schreiben. Denn: für das Internet schreibt man anders als für Printmedien. Der Internetuser setzt viel stärker auf Querverbindungen, wie Fachpublikationen und die Tagespresse. Die journalistische Ausbildung wird sich dahin gehend verändern. Volontariate werden diesen Aspekten zunehmend Rechnung tragen müssen. Journalisten müssen daher zukünftig vielseitiger werden und für die unterschiedliche Medien agieren zu können.

Denn neben Schreiben ist im Online-Bereich auch Wissen im Bereich Fotografie. Bildbearbeitung und Hörfunk von Vorteil. Denn Crossmedial bedeutet durchaus auch, dass man in einem Interview bestimmte Zitate auch zum anhören einbindet. Dafür kann es mehr als sinnvoll sein, dass man weiß, worauf es im Medium Radio oder Fernsehen ankommt. Wie man einen Beitrag am Besten richtig bearbeitet und wie man das entscheidende Zitat auswählt.

© newsburger.de - maa
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