Was bezeichnet man eigentlich als “Wirtschaft”?

Wenn man von der Wirtschaft spricht kommt man nicht mehr umhin auch die Politik mit ins Spiel zu bringen, denn die Verzahnung zwischen beiden Bereichen nimmt beständig zu. Lobbyismus ist Alltag geworden. Das ist vor allem in der Benachteiligung des Mittelstandes sichtbar, obwohl gerade der Mittelstand eine wichtige Rolle als Arbeitgeber und Steuerzahler spielt. Allerdings sind dessen finanzielle Mittel begrenzt, so dass letzten Endes nur die ganz großen Konzerne Einfluss nehmen können. Die Wirtschaftspolitik wird deshalb leider zu sehr an großen Unternehmen ausgerichtet.
Die Wirtschaft selbst kann man in fünf Sektoren unterteilen: Urproduktion, dazu zählen Agrarwirtschaft und Bergbau, industrieller, Dienstleistungs- und Informationssektor und Entsorgungswirtschaft. Anhand der Sektoren kann man schön die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands nachvollziehen, das vom Agrarstaat zum Industriestaat wurde, in dem Dienstleistungen einen immer größeren Stellenwert einnehmen.
Neben dem Dienstleistungssektor ist vor allem der Informationssektor als zukunftsträchtiger Bereich innerhalb der Wirtschaft zu sehen. Man denke nur an den jungen Bereich des Mobilen Internets, der durch die Versteigerung der LTE-Frequenzen in aller Munde ist und als Milliardenschwerer Markt eingestuft wird. Vor allem der eCommerce und die Mobilfunkbetreiber sehen hier ein großes Potential und rüsten sich schon jetzt für die Zukunft.