Ecuador: Präsidenten- und Parlamentswahl begonnen

Quito – In Ecuador hat am Sonntag die Wahl des neuen Präsidenten begonnen. Umfragen zufolge dürfte Amtsinhaber Rafael Correa die Abstimmung bereits im ersten Wahlgang für sich entscheiden. Auch über ein neues Parlament wurde entschieden. Correas Partei Alianza Pas (Allianz für das Land), die bereits im jetzigen Parlament die Mehrheit stellt, gilt als Favorit.
Um nicht in die zweite Runde der Präsidentenwahl gehen zu müssen, braucht Correa die Hälfte der Stimmen oder 40 Prozent, dann aber mit zehn Prozentpunkten Abstand zum Zweiten. Der amtierende Staatschef könne mit rund 55 Prozent der Stimmen rechnen, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Market. Correas schärfster Konkurrent Guillermo Lasso kommt demnach auf 14 Prozent. Market befragte zwischen dem 14. und dem 16. Februar 11.700 Wähler im ganzen Land.
Correa steht seit 2007 an der Spitze des südamerikanischen Landes, das zu den wichtigen Ölproduzenten zählt. Er gilt als politischer Freund des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez.
