Unfälle
Viertes deutsches Opfer nach Havarie vor Italien identifiziert

Berlin/Rom – Knapp zwei Wochen nach dem Schiffsunglück der “Costa Concordia” vor der toskanischen Küste sind insgesamt vier Opfer aus Deutschland identifiziert. Unter den Toten waren ein 72-jähriger Mann aus Nordrhein-Westfalen und ein 66-Jähriger aus Berlin sowie ein 74 Jahre alter Mann aus Hessen und eine 52-jährige Frau aus Bayern, wie die zuständigen Polizeidienststellen am Donnerstag auf dapd-Anfrage mitteilten. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes werden acht weitere Bundesbürger vermisst.
Taucher setzten am Donnerstag ihre Suche nach den Vermissten im Wrack fort. Hoffnung auf Überlebende bestand praktisch nicht mehr. Auch die Vorbereitungen zum Abpumpen des Treibstoffs aus dem havarierten Schiff gingen weiter.
An Bord des Kreuzfahrtschiffs waren etwa 4.200 Menschen. Bis Donnerstag wurde der Tod von 16 Menschen bei dem Unglück bestätigt. Zuletzt wurde am 15. Januar ein Mensch lebend von der “Costa Concordia” geborgen. Das Schiff war am 13. Januar vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen und gekentert.
