LottoLottogesellschaften streiten über geplante Liberalisierung des Glücksspielmarktes

Nach den Vorstellungen der Gesellschaften von Hessen und Nordrhein-Westfalen hingegen könnte das Sportwetten-Geschäft unter dem Namen Oddset gegen eine Umsatzbeteiligung an den amerikanischen Konzern GTECH ausgelagert werden, dem weltweit führenden Anbieter von Lotteriesystemen. Lotto Hessen ist zudem mit dem Internetanbieter Bwin wegen einer möglichen Kooperation im Gespräch. Branchenkenner halten es für möglich, dass sich die staatlichen Anbieter künftig untereinander auf dem Wettmarkt Konkurrenz machen.
Offen ist zudem, ob sich alle Gesellschaften an der internationalen Lotterie Eurojackpot beteiligen, die im kommenden März starten soll. Zwar haben alle Lottochefs kürzlich in Helsinki eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Bislang erteilten aber nur vier Bundesländer die notwendige Genehmigung für die neue Lotterie mit extrahohem Jackpot.

Jakov Efroni am 19. June 2011 (20:02)1
Na endlich, langsam wachen die Lottogesellschaften aus ihrem Tiefschlaf auf, suchen nach verschiedenen wirtschaftlichen Visionen, haben unterschiedliche Ideen und werden hoffentlich zu einem Konkurrenten für die privten Sportwettbetreiber. Eine eventuell angestrebte Privatisierung von ODDSET wird, natürlich unter gleicher steuerlicher Behandlung wie mit den privaten, dem Staat von größerem Nutzen sein als ein sinnloses Staatsmonopol mit Internetsperren und ähnlichem Gemurks.
Warum aber NRW nach ihrem “Superdeal” im Cross-Border-Kanalsystem mit dem hohen Millionenverlust aus der Vergangenheit mit einer US-Firma nichts gelernt hat, verstehe ich nicht. Es gibt einige große am deutschen Sportwettenmarkt seit Jahren mit großem Erfolg tätige Firmen, die sämtliche Voraussetzungen für eine derartige Kooperation hätten. Mal schauen und ein Willkommen an einen privatisierten ODDSET!