Berlin (dts) – Der CSU-Politiker und Obmann der Unionsfraktion im Bundestags-Umweltausschuss, Josef Göppel, sieht nach dem Energiekompromiss der schwarz-gelben Koalition die eigene Regierung “auf einem klaren Kurs, aber nicht in die richtige Richtung”. Gegenüber der “Leipziger Volkszeitung” sagte Göppel zur Begründung: “Ich halte es für erforderlich, dass wir mit den Laufzeitverlängerungen in das Atomgesetz eine regelmäßige Zwischenbilanz einführen, denn sonst hat das Wort Brückentechnologie keinen Sinn.”
Der CSU-Umweltpolitiker betonte, er halte die Laufzeitverlängerungen für “zu lang”. Dies gelte auch “im Hinblick auf die Endlagerung, es fallen ja dadurch jährlich 500 Tonnen hochradioaktiven Atommülls zusätzlich an”.