Hamburgs Ex-Bürgermeister Dohnanyi will Sarrazin verteidigen

Dohnanyi nahm Sarrazin vor dem Vorwurf in Schutz, ein Rassist zu sein. “Niemand mit Sachkenntnis” könne heute noch bestreiten, dass es “besondere kulturelle Eigenschaften von Volksgruppen” gebe. Sarrazin habe nicht die Muslime insgesamt angegriffen, sondern nur jenen Teil von Zuwanderern, der sich weigere, seine “Kinder zum Deutschlernen, zu Bildunsgwillen und offener Integrationsbereitschaft zu erziehen”.
Vor dem Hintergrund des Holocausts scheuten die deutschen Debatten und Worte, die bei anderen Völkern “gang und gäbe” seien, schrieb Dohnanyi. Nach seiner Auffassung würde Sarrazin wegen dieses Buches “aus keiner anderen europäischen Linkspartei ausgeschlossen”.
