Gesetz zur unterirdischen Kohlendioxid-Speicherung scheitert im Bundesrat
Besonders umstritten war eine Länderklausel, wonach die Bundesländer das Recht haben sollten, Speicherstätten auf ihrem Gebiet zu verbieten. Brandenburg kritisierte, dass sich die Länder so aus der Verantwortung stehlen könnten, Niedersachsen verteidigte die Klausel, da kein Konsens in der Gesellschaft zu diesem Thema bestehe.
Grund für das Gesetz war eine EU-Richtlinie die eine nationale Regelung der CSS-Technologie fordert. Nach dem Scheitern müsste die Bundesregierung nun den Vermittlungsausschuss anrufen oder die Technik komplett verbieten, wie es zum Beispiel Österreich getan hatte.
