FDP-Finanzpolitiker stellt Elterngeld in Frage
Berlin (dts) – Der Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses, Volker Wissing (FDP), hat den Verzicht auf aus seiner Sicht unsinnige Staatsleistungen, wie das Elterngeld, gefordert. In Deutschland schaffe es der Staat kaum mehr, seinen Bürgern eine vernünftige soziale Absicherung zu gewährleisten, schrieb Wissing in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin “Focus” in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Der Staat schaffe es nicht mehr, sich ausreichend um Bildung und Arbeitsplätze zu kümmern. Aber er gewährt auch denjenigen Elterngeld, beitragsfreie Kindergärten oder einen Zuschuss zum neuen Auto, die auch ohne den Staat gut zurechtkämen. Die Debatte über den Sozialstaat muss nach den Worten von Wissing dringend mit der Debatte über die Steuergerechtigkeit verbunden werden. “Denn der Staat verteilt nicht nur Geld an die Bürger. Er nimmt es ihnen auch ab. Alle versuchen, möglichst viel rauszuholen und dafür möglichst wenig zu zahlen. Die Rechnung geht aber nicht auf – weder für den Staat noch für den Bürger”, so Wissing.
Kritik aus Sachsen: Kinderwunsch-Behandlung soll bezahlt werden
Dresden (dts) – Sachsens Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hat enttäuscht auf die Absage der Bundesregierung zur vollständigen Kostenübernahme bei Kinderwunsch-Behandlung reagiert. “Sachsen hat sich auf Bundesebene ...
29.07.2010 - 12:22 - Arbeitsmarkt, Familie, Gesellschaft
60 Prozent der alleinerziehenden Mütter sind erwerbstätig
Wiesbaden (dts) – Rund 60 Prozent der alleinerziehenden Mütter in Deutschland waren im vergangenen Jahr erwerbstätig. Das geht aus dem Mikrozensus 2009 hervor, den das Statistischen Bundesamtes am Donnerstag vorgestellt ...
25.07.2010 - 08:31 - Familie, Verbrechen, Vermischtes
Bayern: Vater ersticht Sohn im Streit
Fürth (dts) – In Fürth ist am Samstagabend ein 39-jähriger Mann von seinem Vater erstochen worden. Der Getötete war zuvor mit seiner 41-jährigen Schwester zu Besuch in der Wohnung der Eltern gewesen. Aus bisher ungeklärter ...