Eltern vernachlässigen eigenes Kind für Internet
Seoul (dts) – Im südkoreanischen Suweon ist ein drei Monate altes Baby gestorben, weil seine Eltern vom Internet abhängig waren. Laut einem Sprecher der örtlichen Polizei hätten sich die Eltern in die virtuelle Welt geflüchtet, nachdem beide arbeitslos wurden. Ihr Kind hätten sie nur einmal täglich gefüttert. Auf dem Internetportal Prius Online kümmerten sich die Südkoreaner stattdessen rund zwölf Stunden am Tag um ein “virtuelles Kind”. Dieses interagiert mit dem Spieler und kann sogar Gefühle entwickeln. Der 41-jährige Vater und die 25-jährige Mutter wurden diese Woche verhaftet, fünf Monate nachdem sie den Tod ihres Babys gemeldet hatten. Die Autopsie ergab, dass das Kind an Unterernährung starb.
Nadine am 5. March 2010 (12:51)1
Krass! Die sind es nicht wert “Eltern” genannt zu werden. Armes unschuldiges Kind…
Markus Arlt am 5. March 2010 (13:08)2
Stimm ich Dir voll und ganz zu. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, das man so Internet abhängig sein kann und sein Kind “vergisst”.