Die Börse – Ein paar Fakten und Hintergründe

Der Börsenkrach von 1929 mit dem sog. „Black Monday“ an der Wall Street ist vielen ein Begriff. Dies hielt in den 90er Jahren jedoch kaum jemanden davon ab, in Wertpapiere zu investieren und so wurden auch etliche Spekulanten zu Millionären. Die aktuelle Wirtschaftskrise wirkte sich auch auf den Börsenhandel negativ aus, so setzte beispielsweise die Russische Börse für mehrere Tage komplett mit dem Handel aus. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass etliche Banken Pleite gegangen sind. Die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage zeigt auch im Börsengeschäft positive Veränderungen.

Die Börse – Ein paar Fakten und Hintergründe

Die Börse hat aber schon viele größere und kleinere Krisen überstanden, schließlich entstanden die frühen Börsen schon im 16. Jahrhundert. Diese sind zwar nicht mit den heutigen Börsen vergleichbar, aber sind eben deren Anfänge. Dabei kann man eigentlich sowieso nicht von der einen Börse sprechen, denn es gibt nicht nur in jedem Land eine Börse, sondern streng genommen vier Börsen, nämlich Wertpapier-, Devisen-, Termin- und Warenbörsen, an denen unterschiedliche Produkte gehandelt werden. Am verbreitetsten ist dabei der sog. Parketthandel, den man auch aus Filmen etc. kennt, der korrekt als Präsenzbörse bezeichnet werden müsste, da zwischen Personen vor Ort verhandelt wird.

Die Börse untersteht der Börsenaufsicht, die in Deutschland von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ausgeübt wird. Diese soll dafür sorgen, dass die eigentlichen Ziele des Börsenhandels erreicht werden: Für Wertpapiere soll Markttransparenz bestehen, Marktliquidität und Effizienz sollen gesteigert, Transaktionskosten gesenkt und Manipulationen vermieden werden. So werden Angebot und Nachfrage durch die Variation der Kurse einander angeglichen und kontrolliert.

newsburger.de - maa
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