Ryanair prüft wegen Flugsteuer Rückzug aus Deutschland

Dublin (dts) – Der Billigflieger Ryanair hat aufgrund der gestern beschlossenen Flugsteuer seitens der Bundesregierung sein Deutschland-Geschäft in Frage gestellt. Unternehmens-Sprecherin Henrike Schmidt sagte gegenüber MDR Info, dass man die Entwicklung der Passagierzahlen ein Jahr lang beobachten wolle. Sollte die Abgabe zu einem Rückgang der Buchungen führen, seien Streichungen möglich. Eventuell werde die Gesellschaft dann auch auf andere Länder wie Griechenland oder Spanien ausweichen, die keine solche “unsinnige Steuer” hätten. Die Ryanair-Sprecherin äußerte allerdings die Hoffnung, dass der Bundestag die Abgabe noch stoppt.

Ryanair prüft wegen Flugsteuer Rückzug aus Deutschland

Das Kabinett hatte am Mittwoch eine Flugsteuer beschlossen, die sich in drei Stufen staffelt. Demnach müssen die Fluggesellschaften pro Passagier acht, 25 oder 45 Euro je nach Entfernung abgeben.

newsburger.de - maa
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1 Kommentar

  1. Chris am 27. September 2010 (18:17)1

    Mit dieser Flugsteuer wird Ryanair seine Preise ja nicht weiter halten können. Da werden sie sich ja bestimmt noch einiges einfallen lassen, um auf irgend eine Art und Weise intern Kosten zu sparen. Letzendlich kann dies nur auf Kosten der Passagiere erfolgen. Warten wir einmal ab, was da noch alles auf uns zukommt.

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