Tatort“Äußerungen Til Schweigers sind “albern”

Osnabrück – Scharfe Kritik hat der “Tatort”-Regisseur Thomas Jauch an den Äußerungen des neuen TV-Ermittlers Til Schweiger zum Vorspann der Krimi-Reihe geäußert. “Seine Forderung, den ‘Tatort’-Vorspann abzuschaffen, ist albern. Ganz so, als wollte man den Coca-Cola-Schriftzug oder den Mercedes-Stern abschaffen”, sagte der 54-Jährige der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstagausgabe). Er habe das Gefühl, “der will nur spielen. Und ich kann sagen: Es ist für jeden Regisseur ein tolles Gefühl, seinen Namen zu lesen, während diese Musik von Klaus Doldinger erklingt und dieser Vorspann läuft. Das war und ist ein Ritterschlag.”
Jauch drehte unter anderem die “Tatort”-Doppelfolge mit den Ermittler-Teams aus Köln und Leipzig, die am Osterwochenende ausgestrahlt werden soll.
Bei den Dreharbeiten hatte es dem Regisseur zufolge gleich am ersten Tag eine Schrecksekunde gegeben, “als sich Martin Wuttke bei einem Sprung zwei Sehnen angerissen hat und vier Tage ausgefallen ist.” Wuttke sei von Sport-Physiotherapeuten behandelt worden und habe “sich durchgebissen. Es gibt ein paar Szenen, bei denen Insider das erkennen könnten, aber der Zuschauer wird nichts sehen – versprochen.”

Angela am 6. April 2012 (16:13)1
Wo er Recht hat … schließlich hat auch die Tagesschau ihr angestaubtes 60er Jahre-Bild lange schon gegen ein modernes ‘Gesicht’ eingetauscht, so wie viele andere auch.