Grippeimpfstoff30 Millionen Schweinegrippe-Impfdosen übrig
Berlin – Wenn sich kein ausländischer Abnehmer findet, werden die Bundesländer auf rund 30 Millionen Dosen Schweinegrippeimpfstoff im Wert von 210 Millionen Euro sitzen bleiben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Focus” unter Berufung auf die erwartete Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass der dreiteilige saisonale Grippeimpfstoff für 2010/11 eine Schweinegrippe-Komponente enthalten soll.
Das Interesse an dem Schutz war nach “Focus”-Informationen zuletzt sehr gering, aktuellen Zahlen zufolge hatten sich bis Januar nur 7,5 Prozent der Deutschen impfen lassen. Inzwischen hatten die Länder dem Hersteller GlaxoSmithKline zwar abgerungen, dass sie nur 34 anstelle der bestellten 50 Millionen Dosen abnehmen müssen, doch nach dem WHO-Ratschluss wird wahrscheinlich kaum jemand den Schweinegrippeimpfstoff allein haben wollen. Wie GlaxoSmithKline gegenüber “Focus” erklärte, ist es nicht möglich, ihn mit den beiden anderen saisonalen Komponenten zu vermischen.

Nadine am 21. February 2010 (15:03)1
Hallo Markus, na da werden sie wohl auf dem Impfstoff sitzen bleiben. Die Hauptwelle der Schweinegrippe ist rum und es hat weitaus weniger Menschen getroffen als die dafür Propaganda gemacht haben. Obwohl ich zu den Risikogruppen gehörte, lies ich mich nicht impfen. Ich hatte die Schweinegrippe auch erwischt und lag 14 Tage flach, unsere Jungs die hatten es nach ein paar Tagen schon relativ locker überstanden, die ersten 2-3 Tage waren hart, aber die Schweinegrippe als eine extra schwere Grippe zu sehen, das war falsch und reine Geldmacherei.
ap am 21. February 2010 (15:22)2
Da muss sich einer richtig verrechnet haben. Sollte es nicht im Februar richtig losgehen – mit der Schweinegrippe? Bisher verläuft noch alles ruhig. Aber wer weiß, ob wir die 30 Mio. Dosen noch brauchen werden. Die Politiker, die die Verantwortung für den Einkauf des Grippeimpfstoffes haben, sind ja schon nicht mehr im Amt. Ein schwacher Trost.